The Good Night Train: Sommerrückblick
10 August 2026
Der Sommer verändert, wie wir reisen. Die Tage sind länger, die Abende beginnen später und es bleibt mehr Zeit, die Reise zu genießen.Bis zum Ende des Sommers werden mehr als 65.885 Fahrgäste mit uns zwischen Paris und Berlin sowie zwischen Brüssel und Prag unterwegs gewesen sein – einschließlich der vielen Zwischenstopps entlang der Strecke.
Manche waren auf dem Weg in den Familienurlaub, andere zu Festivals, an den Strand oder auf einen Städtetrip. Unterwegs haben sie Geschichten, Fotos und Eindrücke geteilt, die zeigen, wie sich eine sommerliche Reise mit dem Nachtzug anfühlen kann.
Hier sind einige unserer Favoriten.
Für Lukas und seine Familie aus Berlin war der Nachtzug nicht das ganze Abenteuer, sondern erst der Anfang.
Gemeinsam mit ihren zwei Kindern stiegen sie in den European Sleeper nach Paris, schliefen unterwegs gut und fuhren am nächsten Tag mit dem TGV weiter Richtung Avignon. Keine Warteschlangen am Flughafen, kein Flug am frühen Morgen. Einfach eine Reise, die nahtlos in die nächste übergeht.
„Insgesamt war es eine tolle Erfahrung. Die Abteile und die Bettwäsche waren sauber, die Klimaanlage funktionierte und der Zug war pünktlich. Wir kamen wirklich gut erholt an.
Dank der neuen European Sleeper-Verbindung nach Paris können wir jetzt die Côte d’Azur, die Bretagne oder sogar die südliche Atlantikküste in ungefähr einem Reisetag erreichen, ganz ohne Flugzeug.“
Für Familien wie die von Lukas gehört genau das zum Zauber einer Nachtzugreise: gemeinsam einschlafen, an einem neuen Ort aufwachen und entdecken, wie weit dich die Schienen durch Europa bringen können.
Ein Tag in Berlin
Im Juli haben wir unsere neue Kollegin Rebeka im Team begrüßt. Und wie könnte man das besser feiern, als sie direkt auf ein Nachtzugabenteuer zu schicken?
Ihre Mission war einfach: in Rotterdam einsteigen, schlafen, während der Zug nach Berlin fährt, einen Tag lang die Stadt erkunden, am selben Abend wieder in den Zug steigen und zu Hause aufwachen.
Vom Morgenspaziergang bis zum Sightseeing bei Sonnenuntergang nutzte Rebeka ihren Tag in Berlin voll aus, bevor sie es sich für die Rückfahrt bequem machte. In den beiden Nächten probierte sie sowohl ein geteiltes Abteil nur für Frauen als auch ein privates Classic-Abteil aus und lernte so zwei ganz unterschiedliche Arten des Reisens über Nacht kennen.
Zwei Züge, eine Stadt und ein ziemlich unvergesslicher Start in einen neuen Job. Schau dir Rebekas Rückblick auf Instagram an und komm mit auf die Reise!
Es gibt diesen Moment im Nachtzug, in dem alles langsam zur Ruhe kommt. Die Taschen sind verstaut, alle machen es sich in ihren Abteilen bequem und der Zug findet seinen Rhythmus.
Ein Reisender zwischen Paris und Berlin hat diesen Moment perfekt eingefangen:
„Als der Zug seinen Reiserhythmus gefunden hatte, fand jeder seinen Platz. Alles wurde ruhig und friedlich. Die letzten Sonnenstrahlen fielen durch den Zug und es fühlte sich wie der Beginn einer richtig guten Nacht an.“
Nicht jede Reise verläuft ganz ohne kleine Schwierigkeiten. Unsere Wagen sind seit vielen Jahren im Einsatz und brauchen trotz ihrer Modernisierung unterwegs manchmal etwas zusätzliche Aufmerksamkeit. Auf dieser Reise bedeutete das, dass ein Teil der Toiletten zeitweise nicht verfügbar war.
Besonders aufgefallen ist, wie alle damit umgegangen sind. Die Reisenden blieben geduldig, hielten alles ordentlich und achteten aufeinander. „Eigentlich sollte das selbstverständlich sein“, schrieb der Reisende, „aber heute fühlt es sich immer noch überraschend erfrischend an.“
Auch für die Crew gab es viel Lob. Sie wurde während der gesamten Reise als unglaublich freundlich und aufmerksam beschrieben.
Und als wäre die Nacht damit nicht schon besonders genug: Das WM-Finale lief. Irgendwo zwischen Paris und Berlin machten es sich die Reisenden also in ihren Abteilen gemütlich und verfolgten das Spiel auf ihren Handys.
Sommerliche Ausblicke
Bei manchen Momenten im Nachtzug dreht sich alles darum, was draußen vor dem Fenster passiert.
Einem Reisenden von Paris nach Berlin ist besonders „der Anblick des immer dunkler werdenden Himmels und eines beeindruckenden Gewitters während unserer Fahrt durch die Niederlande“ in Erinnerung geblieben.
Während draußen das Gewitter über den Himmel zog, ging es im Zug deutlich entspannter zu. Mit einem Picknick und ein paar Bier machten sie es sich gemütlich und beobachteten, wie sich Landschaften und Städte veränderten, während der Zug weiter Richtung Osten fuhr.
Auf den Sommer 2026
Danke an alle, die diesen Sommer mit uns gereist sind, und an alle, die unterwegs ihre Geschichten, Fotos und Videos mit uns geteilt haben! Sie vermitteln einen echten Eindruck davon, wie sich diese Reisen anfühlen, von den Momenten an Bord bis zu den Orten, an denen wir unterwegs vorbeifahren.
Zum Abschluss: der Nachtzug Prag-Brüssel, aufgenommen von @jhnns_95 in Halberstadt, als das Licht kurz vor Sonnenuntergang langsam schwand.